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Windenergie in Bayern 2025
Das Jahr 2025 markierte für die Windenergie in Bayern einen spürbaren Wendepunkt. Zwar blieb der tatsächliche Zubau mit 17 neu errichteten Anlagen mit rund 82 MW Leistung noch moderat, doch Anträge und Genehmigungen nahmen deutlich zu – ein klares Signal für den wieder anlaufenden Ausbau.
Nach Auswertungen der Fachagentur Wind und Solar, veröffentlicht Anfang 2026, wurden in Bayern im Jahr 2025 rund 770 Genehmigungsanträge für neue Windenergieanlagen gestellt – ein historischer Höchstwert. Gleichzeitig waren mehr als 260 Anlagen mit rund 1,7 GW Leistung genehmigt, jedoch noch nicht errichtet. Damit war die Projektpipeline 2025 gut gefüllt und zeigte: Die Genehmigungsverfahren funktionierten wieder.
Vorrangflächen schufen Planungssicherheit
Ein wesentlicher Treiber war die Flächenpolitik. Bayern arbeitete 2025 konsequent an der Ausweisung von Windenergie-Vorranggebieten. Grundlage waren die geltenden Vorgaben, wonach bis 2032 rund 1,8 % der Landesfläche für Windenergie bereitzustellen sind. Diese konkretisierten Zielwerte schufen erstmals verlässliche Planungssicherheit für Kommunen und Projektierer.
Aiwanger als Impulsgeber
Die positive Entwicklung 2025 war eng mit dem Wirken von Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger verbunden. Die pragmatische Öffnung der 10H-Regel sowie das ausgeweitete Windkümmerer-Programm trugen maßgeblich dazu bei, Genehmigungen zu ermöglichen, Verfahren zu beschleunigen und Akzeptanz vor Ort zu stärken.
Der deutliche Anstieg von Anträgen und Genehmigungen war damit das Ergebnis klarer politischer Weichenstellungen und konsequenter Umsetzung.