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Miteinander erfolgreich Zukunft bauen

Miteinander erfolgreich Zukunft bauen

Bau in Ostbayern - Motor der Wirtschaft

In der über 100-jährigen Geschichte der Gebr. Donhauser Hoch- & Tiefbau-Unternehmung GmbH & Co Betriebs-KG in Schwandorf gab es viele Entwicklungsschritte – vom einfachen Bauunternehmen bis hin zum Generalunternehmer für große Projekte im Gewerbe-, Industrie- und Wohnungsbau. Doch wie ein roter Faden zieht sich der familiäre Charakter durch die Firmenhistorie: Claudia und Thomas Donhauser leiten das Unternehmen inzwischen in der vierten Generation.

Claudia und Thomas Donhauser (Mitte) setzen eine lange Familientradition erfolgreich fort.

Diese familiären Bande, die auch dieMitarbeiter nicht außen vor lassen, sind für die Diplomkauffrau und den Bauingenieur kein Zufall. „Im Vergleich zu einem Konzern wird bei uns das Prinzip Familie gelebt“, sagt Claudia Donhauser. Begonnen hat die Firmengeschichte 1914, als die Brüder Karl und Max Donhauser den Grundstein des Unternehmens legten. Der zweiten Generation mit Max Johann und Max Peter Donhauser folgten 1970 Klaus und Max Donhauser. Heute, unter der Leitung von Claudia und Thomas Donhauser, gibt es kaum eine Aufgabe im Hoch- oder Tiefbau, die die Experten aus Schwandorf nicht lösen können. Ungewöhnlich für ein Unternehmen dieser Größenordnung ist laut Claudia Donhauser die Möglichkeit, einen Komplettservice von der Planung über die Bauausführung bis zur Schlüsselübergabe aus einer Hand anzubieten – sowohl für Industrieund Gewerbekunden als auch für die eigene Projektentwicklung im Bereich Wohnungsbau. Dafür sorgt die hauseigene Planungsabteilung mit zehn Mitarbeitern. Hier sitzen Architekten, technische Zeichner und Bauleiter – durchaus auch wörtlich zu nehmen – an einem Tisch. So hat sich Gebr. Donhauser auch als Generalunternehmer einen Namen gemacht.

Hier sitzen Architekten, technische Zeichner und Bauleiter an einem Tisch. Die Planungsabteilung von Gebr. Donhauser ermöglicht es dem Unternehmen, auch als Generalunternehmer aufzutreten.

Der digitale Wandel hält auch in der Baubranche Einzug. In Schwandorf kommt deshalb, ebenfalls nach wie vor nicht selbstverständlich, Building Information Modeling (BIM) zum Einsatz. Dank digitaler 3-D-Modelle können so laut Thomas Donhauser Ingenieure und Techniker schon vor Beginn einer Baumaßnahme Simulationen der verschiedenen Fachplanungen durchführen und dadurch mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Neben zahlreichen Vorhaben im privaten Wohnbau sowie im Industrie- und Gewerbebau stehen 2019 zwei besondere Projekte an. In Burglengenfeld werden in direkter Nachbarschaft zum BRK-Pflegeheim 32 Wohneinheiten für Senioren errichtet. Die Erfahrung aus dem Bau der Naab Residenz in Schwandorf, der ebenfalls in der Hand des Unternehmens lag, fließt hier mit ein. In Regensburg ist im Herbst Baubeginn für 52 Wohnungen auf dem „Wangler-Gelände“ im Stadtnorden. Das Projekt, das mit einem gemeinsamen Architektenwettbewerb mit der Stadt Regensburg startete, soll nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren abgeschlossen sein und eine Wohnanlage nach modernsten Standards bieten. Der Fachkräftemangel ist auch in der Baubranche spürbar und somit eine besondere Herausforderung für das Schwandorfer Führungsduo. „Miteinander erfolgreich Zukunft bauen“ ist ein Leitmotiv, das Gebr. Donhauser im Laufe der langen Firmengeschichte immer wieder umgesetzt hat. Der Schlüssel dazu sind die inzwischen über 100 Angestellten. Der Tarif gebe den finanziellen Rahmen vor, heute spielten noch andere Faktoren bei der Wahl des Arbeitgebers eine entscheidende Rolle, so Claudia Donhauser. Deshalb legt sie großen Wert auf ein positives Betriebsklima, sie nennt es die „Donhauser-Familie“. Um dieses Klima zupflegen, setzen sie und Thomas Donhauser auf die Vorteile eines mittelständischen Betriebs, nämlich auf kurze Wege und darauf, dass die Entscheidungsebene auch die persönlichen und privaten Besonderheiten der Mitarbeiter kennt. Als moderner Arbeitgeber öffnen sie für ihre Auszubildenden auch die Türen für weitere Karriereschritte zum Vorarbeiter, Meister, Polier und Bautechniker. Dass sich unter den Maurerlehrlingen auch Abiturienten befinden, die diesenWeg als Alternative zum Studium gewählt haben, unterstreicht, dass es sich dabei nicht um reine Absichtserklärungen handelt.

Auch über die Region hinaus aktiv: ein bereits abgeschlossenes Projekt im Bereich Gewerbebau bei München

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