Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen.

Bauindustrie unterstützt Initiative Wärmewende durch Geothermie

Bauindustrie unterstützt Initiative Wärmewende durch Geothermie

Das Potenzial der Geothermie für die Wärmewende in ganz Deutschland jetzt nutzen.

Auch wenn Sie von den Schlagzeilen zeitweise stark verdrängt wurde, die Energiewende ist eine der wesentlichen Herausforderungen unserer Generation. Die Wärmewende, als Teil der Energiewende, gehört zu den Top-Themen in Deutschland und Europa – ökologisch, ökonomisch und sozial. Die Nutzung der Erdwärme hat das Potenzial, dieser Wärmewende einen nachhaltigen Schub zu geben und die Fernwärmeversorgung in Ballungsräumen von der Nutzung kohlenstoffhaltiger Energieträger zu entkoppeln. Wie dieses Potenzial der Geothermie wirtschaftlich genutzt werden kann, möchte die im Juli 2020 gestartete Kampagne „Wärmewende durch Geothermie“ aufzeigen. 

Geothermie ist marktreif

Geothermie ist unabhängig von Jahres- und Tageszeit, von Sonne und Wind und daher zuverlässig und konstant verfügbar. Sie ist die schnellstmögliche Lösung, um dicht bebaute Regionen CO2-neutral mit Wärme zu versorgen, und entspannt massiv die Diskussion, wo ausreichend Strom aus Erneuerbaren Quellen z.B. für die Mobilität herkommen soll. Aber vor allem ist Geothermie marktreif und deutschlandweit umsetzbar, sofern von der Politik die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen werden. 

Potential der Geothermie erkennen

Genau bei den Rahmenbedingungen hakt Kampagne Wärmewende durch Geothermie und ihre Mitstreiter ein. Die Bundesregierung erkennt das Potential der Geothermie kaum an, wie das Kohleausstiegsgesetz oder die fortgesetzte Subvention von Erdgas über den Strompreis beispielsweise zeigen.

Der Erstimpuls für die Initiative kam von den Geothermie-Unternehmen der drei Münchner Landkreis-Gemeinden Pullach, Grünwald und Unterhaching sowie dem größten kommunalen Energieversorger Deutschlands, den Stadtwerken München.

Zusammenschluss verschiedener Partner

Jetzt haben sich neben den o. g. Partnern auch der Bayerische Bauindustrieverband, das Bauunternehmen Pfaffinger, das Bayernwerk, die Fraunhofer Gesellschaft und viele mehr in der Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ zusammengeschlossen, um das Potenzial der Geothermie auf die deutschlandweite wirtschafts- und energiepolitische Agenda zu heben.

Deutschlandweit in den Dialog

Weil die Geothermie grundsätzlich allen Menschen in Deutschland zur Verfügung steht, geht die Initiative „Wärmewende durch Geothermie“ jetzt deutschlandweit in den Dialog: mit Städten, Landkreisen und Kommunen, mit Stadtwerken, Verantwortlichen in Landes- und Bundesministerien, mit Wirtschaftsforschungsinstituten, Multiplikatoren der Energiebranche sowie mit Unternehmen aus Industrie und Finanzbranche.

Weitere Informationen zu diesem Thema bietet die Website www.waermewende-durch-geothermie.de.