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Unterwegs zum Papst

Unterwegs zum Papst
In Waldmünchen trat der Christbaum seine Reise zum Papst an.

Rädlinger transportiert Christbaum nach Rom

Dieses Jahr kommt der Weihnachtsbaum für den Petersplatz aus Waldmünchen. 25 Meter lang und sieben Tonnen schwer wurde er am Montag auf seine 1.000 Kilometer lange Tour geschickt. Transport und Logistik steuert Fa. Rädlinger aus Cham. Am Donnerstag soll der Baum in Rom ankommen. Eine Woche später werden seine Lichter entzündet.

Die ewige Stadt ist immer eine Reise wert – auch für einen Christbaum. Feierlich in Waldmünchen verabschiedet, trat der diesjährige Weihnachtsbaum für den Petersplatz am Montag seine lange Fahrt an. Die erste Zwischenstation München erreichte der Baumriese am 2. Dezember problemlos. Am Nachmittag hatte der stattliche Tieflader, mit einem zweisprachigen Transparent geschmückt, den Odeonsplatz erreicht. Die Ausmaße des Transportfahrzeugs, aber auch der begleitende Fanfarenzug sorgten in der bayerischen Landeshauptstadt für Aufsehen.

Christbaum on the road

Initiiert und organisiert hat die Aktion der Trenck-Verein aus Waldmünchen. Bereits 1984 hatte der Verein einen Christbaum nach Rom gebracht. Der neue Papst-Baum stammt aus dem tschechischen Domazlice. Bauunternehmer Josef Rädlinger übernimmt neben der Baumlogistik auch die Schirmherrschaft für das Festspiel „Trenck der Pandur vor Waldmünchen“ für die Saison 2014. Das Freilichtfestspiel inszeniert die wechselvolle Geschichte der Grenzstadt Waldmünchen während der Zeit des österreichischen Erbfolgekrieges.

Am Donnerstag erreicht der Christbaum die Stadt Rom, um tags darauf zum Vatikan eskortiert zu werden. Am 13. Dezember folgt die Illumination. 250 Pilger aus Waldmünchen werden der feierlichen Zeremonie beiwohnen.

Auf dem Münchner Odeonsplatz setzte die Schaukampftruppe „Agones Panduri“ den Christbaum mit einer Feuershow in Szene.