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Thermal- und Freizeitangebot Fürth

Ein Freizeitangebot wird ausgeweitet

Thermal- und Freizeitangebot Fürth
Ein hervorragendes Beispiel dafür, dass in einer öffentlich-privaten Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus eine Projektes hinweg beachtliche Kostenvorteile erwirtschaftet werden können, ist das Thermal- und Freizeitbad in Fürth.

Ziel war es, alle öffentlichen Bäder der Stadt, die zuvor teils defizitär wirtschafteten, in private Obhut zu geben. Neben dem Betrieb sämtlicher bestehender Bäder umfasste dieses Paket auch den Neubau eines Thermal- und Freizeitbades sowie die Generalsanierung des städtischen Freibades.

Das Konzessions- bzw. Betreibermodell hat einen Betriebszeitraum von 30 Jahren und schließt die Planung und den Bau der neuen Anlagen, die Sanierung der bestehenden Bäder sowie die Finanzierung, den Betrieb und den Unterhalt über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg ein. Das Projektvolumen beträgt rund 33 Mio. Euro.

Die Umsetzung als PPP-Modell soll neben der Aufrechterhaltung von sozial verträglichen Eintrittspreisen auch die ausreichenden Nutzungsmöglichkeiten für den Schul- und Vereinssport sicherstellen.

Der Effizienzvorteil bei dieser Konzeption beträgt beeindruckende 19,5 Prozent. Dr. Hans Partheimüller, Vertreter der Auftraggeberseite, ist von der Entscheidung, das Projekt als PPP-Modell abzuwickeln, uneingeschränkt überzeugt: „PPP-Projekte sind dann besonders sinnvoll, wenn der private Partner auch Einnahmen generieren und seine Betreibererfahrung in ein besseres Kostenmanagement einbringen kann. […] Zudem besteht nach Vergabe Kostensicherheit.“