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Die Welt der Digitalen Bauindustrie

Die Bauwirtschaft durchlebt derzeit eine tiefgreifende Transformation: Digitalisierung, Globalisierung, Vernetzung und Mobilität verändern die Branche. Auf das Planen, Erstellen und Betreiben von Bauwerken kommen neue Herausforderungen zu, die eine frühzeitige Zusammenarbeit und verbesserte Kommunikation der Akteure fordern – diese aber auch erleichtern. Da sie die gesamte Wertschöpfungskette Bau erfasst, ist die Digitalisierung eine gemeinsame, interdisziplinäre Aufgabe für alle Beteiligten. 

Anstatt den technischen Entwicklungen „hinterherzulaufen“, will die Bauindustrie die Chance ergreifen und den Wandel aktiv nutzen. Denn Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug und eine Methode, die für unser Leben, Arbeiten und unsere gebaute Umwelt einen Mehrwert schaffen kann.

10 Impulse für erfolgreiche Digitialisierung am Bau

Mit den „10 Impulsen für erfolgreiche Digitalisierung im Bau“ laden wir alle Beteiligten im Bauwesen zum Dialog ein. Das Papier soll die zur Erreichung dieser Ziele prioritären Handlungsfelder identifizieren sowie Strategien zur Umsetzung und zur Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen aufzeigen. Es richtet sich an die Politik, an Auftraggeber, an Architekten und Fachplaner, an Baumaschinenhersteller, Softwareunternehmen und Betreiber und nicht zuletzt auch an uns als Bauunternehmen: Digitalisierung wird viel verändern. Diesen Prozess wollen wir gemeinsam und aktiv gestalten, um die Wirtschaftlichkeit und Qualität für alle Beteiligten weiter zu erhöhen.

Positionspapiere der Bauindustrie

Das Positionspapier "BIM IM STRASSENBAU" (Version 1.1) versteht sich als Beitrag der Bauindustrie zur Einführung von BIM. Es zeigt auf, wie BIM im Straßenbau zum Vorteil aller Seiten eingesetzt werden kann und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen. Alle am Bau Beteiligten – Bauausführende, Planer, Bauherren und Behörden – werden sich verändern müssen, um BIM erfolgreich einführen zu können.

Seit Publikation der Version 1.0 dieses Papiers vor exakt einem Jahr haben die Experten der Bauindustrie in übergreifenden Expertengremien des buildingSMART e.V. einen bundeseinheitlichen Klassen- und Merkmalkatalog entwickelt. Dieser sollte aus Sicht der Bauindustrie sehr schnell bundesweit verbindlich erklärt werden. "BIM IM STRASSENBAU" versteht sich als Beitrag der Bauindustrie zur Einführung von BIM auf Basis gemeinsamer Standards. Die Bauindustrie ist überzeugt, dass BIM im Straßenbau zum Vorteil aller Seiten eingesetzt werden kann. Alle am Bau Beteiligten – Bauausführende, Planer, Bauherren und Behörden – werden sich verändern müssen, um BIM erfolgreich einführen zu können. Ebenfalls von größter Bedeutung hierfür und auch dies liefert die Version 1.1: möglichst rasch sollten Musterprojekte und Pilotverfahren im digitalisierten Straßenbau durchgeführt werden.

Das vorliegende Papier stellt eine Aktualisierung der die aktuellen technischen Möglichkeiten der Bauindustrie für bestimmte Vertrags- und Projektkonstellationen bei der Umsetzung von BIM im Rahmen des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bis zum Jahr 2020 dar. Vor dem Hintergrund weiterer Fortschritte bei Technologie, Verfahrensregeln und Vorschriften wird dieses Positionspapier der Bauindustrie entlang einer übergreifenden Roadmap weiter entwickelt


Der Arbeitskreis Digitalisiertes Bauen der deutschen Bauindustrie / Arbeitsgruppe Hochbau bezieht mit diesem Positionspapier "BIM IM HOCHBAU" aktiv Position. Die vorliegende Stellungnahme ist ein Beitrag zur Standardisierung der Informationsbasis im Bauprozess – aus Sicht der bauausführenden Unternehmen.

Ziele des Positionspapiers der bauausführenden Unternehmen sind:

  • Präzisierung und Ergänzung der Definitionen zu BIM
  • Definition der Schnittstellen zu Bauprojektbeteiligten
  • Definition der Anforderungen an die Leistungen der Bauprojektbeteiligten (u.a. Bauherr, Planer, Ausschreibender)
  • Bauteilbezogene Definition der zu liefernden Informationen

Das Positionspapier wird der fortschreitenden und dynamischen Entwicklung der BIM-Thematik entsprechend angepasst.


Die Bundesfachabteilung Spezialtiefbau möchte mit dem vorliegenden Positionspapier "BIM IM SPEZIALTIEFBAU" ihren aktiven Beitrag dazu leisten. Dies halten wir für besonders wichtig, da unser Spezialgewerk – obwohl es ein wichtiges Glied in der stark fragmentierten Wertschöpfungskette Bau darstellt – derzeit noch nicht mit der erforderlichen Aufmerksamkeit behandelt wird. Die BIM-Methode kann aber nur erfolgreich angewendet werden, wenn der Gesamtprozess funktioniert und die Baubeteiligten ihre Aufgabe kennen und partnerschaftlich wahrnehmen.

Das Positionspapier dient der:

  • Definition der Anforderungen im BIM-Prozess an andere Baubeteiligte (u. a. Bauherr, Planer)
  • Definition der Schnittstellen zu anderen Baubeteiligten
  • Definition, welche Daten geliefert werden sollen
  • Präzisierung und Ergänzung der oftmals sehr allgemeinen Definition von BIM im Bauprozess

LIQR - Die Lieferschein QR-Code Reader-App

Mit LIQR, der kostenfreien Lieferschein QR-Code Reader-App des Arbeitskreises Informationsmanagement (AKIM) im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, können Nutzer ab sofort sämtliche Lieferdaten für Schüttgüter problemlos mit dem Smartphone einlesen, über Filter übersichtlich strukturieren, statistisch auswerten und an andere Systeme übertragen.

Der QR-Reader basiert auf einem zwischen der Bau-, Asphalt- und Betonindustrie abgestimmten Standard, nach dem alle relevanten Angaben auf den Lieferscheinen mit Hilfe der Quick-Response-Technologie einheitlich codiert werden. Dank der App ist nur ein Klick nötig, um das verschlüsselte Datenmaterial zu extrahieren. Somit entfallen die zeitaufwendigen Arbeitsschritte der manuellen Erfassungsmethoden, die deutlich fehleranfälliger sind. Mit der Exportfunktion können aufgenommene Lieferdaten ganz einfach im Excel-Format zugänglich gemacht werden, etwa für die Archivierung, für das Betoniertagebuch oder das Nachbehandlungsprotokoll. Für den Transfer stehen dem User mehrere Wege zur Verfügung: Bluetooth, E-Mail, Android Beam, OneDrive, WiFi Direct sowie ggf. firmenspezifische Systeme.