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Bildung und Beruf
Lebkuchen und Denkmal
Praxistag mit der TH Nürnberg
Im Rahmen eines Praxistags mit dem BBIV erhielten 30 Studierende der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm spannende Einblicke in zwei sehr unterschiedliche, aber gleichermaßen beeindruckende Baustellen der Region.
Erste Station: Logistikzentrum Lebkuchen Schmidt
Der Neubau des Logistikzentrums von Lebkuchen Schmidt mit integriertem Hochregallager hinterließ bei den Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck. Mit einer Investitionssumme von rund 60 Millionen Euro zählt das Projekt zu den größten seiner Art. Auf der Baustelle der Firma MAX BÖGL konnten die Studierenden den Einsatz vorgefertigter, sogenannter Pi-Platten als Deckenplatten aus nächster Nähe erleben. Ihr Querschnitt erinnert an das bekannte mathematische Pi-Zeichen.
Dabei wurden die Vorteile der Vorfertigung deutlich: eine weitgehend witterungsunabhängige Bauweise, präzise planbare Einbauzeiten, reduzierte Abfallmengen sowie beschleunigte Bauabläufe und eine insgesamt hohe Effizienz. Beim Blick auf das künftig vollautomatisierte Hochregallager, das neben dem Gebäudekomplex entsteht, konnten zudem Industriekletterer bei ihrer anspruchsvollen Arbeit beobachtet werden.
Ergänzend zur Baustellenführung erhielten die Studierenden Einblicke in das digitale Planen und Bauen, insbesondere in die Methode des Building Information Modeling (BIM), welche den gesamten Bauprozess unterstützt und optimiert.
Zweite Station: Revitalisierung des Woolworth-Gebäudes in Fürth
Anschließend führte die Exkursion zur Baustelle der ZECH Bau SE, die das Projekt als Generalunternehmer realisiert. Das rund 7.600 Quadratmeter große Gebäude aus den 1950er-Jahren, das teilweise unter Denkmalschutz steht, wird umfassend saniert, durch einen Neubau ergänzt und einer neuen Nutzung zugeführt. Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen Mixed-Use-Immobilie zur Belebung des innerstädtischen Raums.
Aufgrund des Denkmalschutzes war besondere Vorsicht geboten: So wurden beispielsweise historische Treppen vollständig abgedeckt. Besonders eindrucksvoll waren die Stützen, insbesondere die Kranstützen zur Abfangung der Bestandsdecke über dem Keller. Diese waren aufgrund der hohen Belastungen während der Bauphase erforderlich.
Die Besichtigung verdeutlichte die besonderen Herausforderungen solcher Projekte: historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig moderne, zukunftsfähige Nutzungskonzepte umzusetzen. Die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation beeindruckte die Teilnehmenden nachhaltig.
Austausch und Ausblick
Anschließend führte die Exkursion zur Baustelle der ZECH Bau SE, die das Projekt als Generalunternehmer realisiert. Das rund 7.600 Quadratmeter große Gebäude aus den 1950er-Jahren, das teilweise unter Denkmalschutz steht, wird umfassend saniert, durch einen Neubau ergänzt und einer neuen Nutzung zugeführt. Ziel ist die Entwicklung einer nachhaltigen Mixed-Use-Immobilie zur Belebung des innerstädtischen Raums.
Aufgrund des Denkmalschutzes war besondere Vorsicht geboten: So wurden beispielsweise historische Treppen vollständig abgedeckt. Besonders eindrucksvoll waren die Stützen, insbesondere die Kranstützen zur Abfangung der Bestandsdecke über dem Keller. Diese waren aufgrund der hohen Belastungen während der Bauphase erforderlich.
Die Besichtigung verdeutlichte die besonderen Herausforderungen solcher Projekte: historische Bausubstanz zu erhalten und gleichzeitig moderne, zukunftsfähige Nutzungskonzepte umzusetzen. Die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation beeindruckte die Teilnehmenden nachhaltig.