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Der Bayerische Bauindustrieverband tauscht sich in Bozen zu Schlüsselprojekten der Infrastruktur aus
Grenzüberschreitender Dialog
Im Rahmen einer Vorstandsreise nach Südtirol hat sich der Vorstand des Bayerischen Bauindustrieverbandes intensiv mit der Zukunft der europäischen Verkehrsinfrastruktur befasst. Ein besonderer Höhepunkt der Reise war der hochrangige Austausch mit Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher sowie dem Landesrat für Infrastruktur und Mobilität, Daniel Alfreider, im Landhaus 1 in Bozen.
Europäisches Schlüsselprojekt
Der Brennerkorridor bildet die Lebensader für Handel, Mobilität und den europäischen Zusammenhalt. Während des Treffens unterstrichen der Vorstand des Bayerischen Bauindustrieverbandes, Landeshauptmann Kompatscher und Landesrat Alfreider gemeinsam die strategische Bedeutung des Brennerbasistunnels (BBT) als europäisches Schlüsselprojekt. Damit dieses Großvorhaben seine volle Wirkung entfalten kann, herrschte Einigkeit darüber, dass der Ausbau der Zulaufstrecken mit hoher Priorität vorangetrieben werden muss. Der BBIV-Vorstand betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit, Genehmigungsverfahren in Deutschland konsequent zu beschleunigen.
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Von links: Michael Andergassen, Sonderbeauftragter für Landesmobilitätsplanung und Verkehrssteuerung im Ressort Infrastrukturen und Mobilität; Philipp Sicher, Direktor der Abteilung Straßendienst; Martin Vallazza, Direktor des Ressorts Infrastruktur und Mobilität; Christian Goller, Gesellschafter der Goller-Bögl GmbH; Landesrat für Infrastruktur und Mobilität Daniel Alfreider; Johann Bögl, Präsident des BBIV sowie Gesellschafter und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Max Bögl Gruppe; Marianne Bögl; Michael Goller, Geschäftsführer und Gesellschafter der Goller-Bögl GmbH; Matthias Kraus, Geschäftsführer und Gesellschafter der Rotec GmbH; Simone Kraus; Werner Schmölzl, Gesellschafter der Gebr. Schmölzl GmbH & Co. KG; Thomas Schmid, Hauptgeschäftsführer des BBIV; Johannes Specht, Geschäftsführer und Gesellschafter der Josef Hubert Bauunternehmen GmbH & Co. KG.
Aktuelle Herausforderungen der Bauwirtschaft
Neben dem BBT standen die Instandhaltung bestehender Verkehrsnetze sowie die aktuellen Herausforderungen der Bauwirtschaft im Fokus. Landesrat Alfreider betonte dabei: „Sicherheit, Zuverlässigkeit und die Qualität der täglichen Mobilität hängen von einer kontinuierlichen und planmäßigen Instandhaltung ab.“
Enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen
Der Vorstand des Bayerischen Bauindustrieverbandes gab zudem Einblicke in die drängendsten Themen der Branche: vom Fachkräftemangel über steigende Kosten bis hin zur Komplexität moderner Planungsprozesse. Der Austausch in Bozen unterstrich einmal mehr, dass große Infrastrukturprojekte nicht nur technisches Know-how erfordern, sondern vor allem die enge Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg.
Besuch der Baustelle BBT
Der Besuch anschließend im Tunnel unterstrich die enorme Herausforderung, die mit dem Bau dieser zentralen Verkehrsachse für Handel und Mobilität in Europa verbunden ist. „Den Fortschritt im Tunnelbau direkt vor Ort zu sehen, vermittelt einen ganz anderen Eindruck von der Komplexität und Präzision, die hier täglich geleistet wird“, so der Tenor aus dem Vorstand.