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BBIV begrüßt 121 neue Wohnungen in Neumarkt
Mehr Tempo bei Genehmigungen und Umsetzung nötig
Der Bayerische Bauindustrieverband (BBIV) begrüßt den Spatenstich für 121 neue, langfristig bezahlbare Wohnungen in Neumarkt. Das BayernHeim-Projekt ist ein wichtiges Signal für den Wohnungsbau in der Oberpfalz und zeigt, dass dringend benötigter Wohnraum konkret geschaffen werden kann.
„Wir begrüßen, dass in Neumarkt neuer Wohnraum entsteht. 121 Wohnungen sind angesichts des hohen Bedarfs ein wichtiger Beitrag. Gleichzeitig müssen wir beim Wohnungsbau insgesamt deutlich schneller werden“, betont der BBIV.
Schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren sind aus Sicht des Verbandes ein zentraler Hebel. Verfahren müssen vereinfacht und beschleunigt werden, damit Bauvorhaben schneller von der Planung in die Umsetzung kommen. Gleichzeitig braucht die Bauwirtschaft verlässliche Rahmenbedingungen, um Projekte zügig realisieren zu können.
„Die Bauwirtschaft steht bereit, ihren Beitrag zur Schaffung von Wohnraum zu leisten. Dafür müssen Projekte zügig geplant, genehmigt und umgesetzt werden können. Mehr Tempo bei den Verfahren ist entscheidend, wenn wir den Wohnungsbau in Bayern spürbar voranbringen wollen“, so der BBIV.
BBIV-Mitgliedsunternehmen an Umsetzung beteiligt
An der Umsetzung des Wohnungsbauprojekts in Neumarkt ist auch die Donhauser Unternehmensgruppe beteiligt. Das Unternehmen ist Mitglied im Bayerischen Bauindustrieverband. Das Projekt steht damit zugleich beispielhaft für die Rolle der bayerischen Bauunternehmen als leistungsfähige Partner bei der Schaffung von Wohnraum.
In fünf Gebäuden entstehen insgesamt 121 Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen. Vorgesehen sind eine 55-jährige soziale Belegungsbindung sowie effektive Mieten ab 6,20 Euro je Quadratmeter. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet und verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse.
Auch Nachhaltigkeit wird beim Projekt berücksichtigt: Geplant sind unter anderem Holzhybridbauweise, KfW-55-Standard und Fernwärme. Freiflächen und zwei Spielplätze ergänzen das neue Wohnquartier.
Der BBIV wertet den Spatenstich als positives Signal für den Wohnungsbau in der Oberpfalz. Damit aus einzelnen Projekten jedoch eine spürbare Entlastung des Wohnungsmarktes entsteht, braucht es nach Ansicht des Verbandes insgesamt mehr Tempo bei Planung, Genehmigung und Umsetzung.