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Baugenehmigungen steigen
Jetzt muss auch gebaut werden
Die positive Entwicklung bei den Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2026 ist ein wichtiges Signal. Der Anstieg um 15,1 Prozent zeigt, dass sich die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau langsam verbessern. Gleichzeitig bleibt der Weg von der Genehmigung zur tatsächlichen Fertigstellung lang.
Positive Signale für den Wohnungsbau
Aus Sicht des BBIV kommt es deshalb jetzt entscheidend darauf an, die Investitionsbedingungen weiter zu verbessern und den Wohnungsbau dauerhaft zu stärken. Gerade angesichts des weiterhin hohen Wohnraumbedarfs braucht es mehr Neubau, Nachverdichtung und Aufstockung – und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen für Investoren und Unternehmen.
Rahmenbedingungen weiter verbessern
Bund und Länder sind gefordert, die Kosten und Anforderungen beim Bauen weiter zu reduzieren, Genehmigungs- und Planungsverfahren zu beschleunigen und die Förderung so auszugestalten, dass Projekte auch tatsächlich wirtschaftlich umgesetzt werden können. Mehr genehmigter Wohnraum ist ein guter Anfang – entscheidend ist aber, dass daraus auch neuer Wohnraum entsteht.
Vom Bauantrag zur Fertigstellung
Der BBIV begrüßt daher die steigenden Genehmigungszahlen, sieht aber weiterhin erheblichen Handlungsbedarf. Nur wenn Politik und Wirtschaft gemeinsam die Voraussetzungen für mehr und schnelleres Bauen schaffen, lässt sich die Wohnungsbaukrise nachhaltig überwinden.