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Bayrische Bauindustrie

Verkehrsinfrastruktur

In Bayerns Zukunft investieren:

Modernes Schienennetz nach dem Vorbild Schweiz

12.04.2013 Als Segen und Fluch zugleich stellt der wachsende Gütertransport das Verkehrssystem in Bayern vor enorme Herausforderungen. Die Autobahnen sind am Rande ihrer Kapazität. Eine Verlagerung auf andere Transportwege wie die Schiene ist sinnvoll und notwendig. Doch wie sieht die richtige Strategie zur ... Mehr

Thomas Bauer: Die Verkehrsetats in Deutschland um 7 Mrd. Euro anheben

11.04.2013 „Wir brauchen 7 Mrd. Euro pro Jahr mehr für die Verkehrsetats bei Bund, Ländern und Kommunen in Deutschland, um die Verkehrsinfrastruktur vernünftig ausbauen zu können“, sagt Prof. Thomas Bauer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Bayerischen Bauindustrieverbandes.  Mehr

Staatssekretär Koschyk zu Gast in Oberfranken: Investitionen in Infrastruktur sollen unverändert fortgesetzt werden

12.02.2013 Das Bauhauptgewerbe verzeichnet seit gut zwei Jahren einen regelrechten Boom. Dies gelte vor allem im Wohnungsbau, so die einhellige Auffassung aller Teilnehmer bei der Mitgliederversammlung des oberfränkischen Bezirksverbandes des BBIV am 8. Februar 2013 in Kulmbach. „Die oberfränkische ... Mehr

Burghausener Resolution


Bildquelle: BMVBS

23.11.2012 Südostbayern fordert schnellen Bahnausbau und unterstützt das B-Modell. Die Regionalkonferenz der drei Veranstalter Region 18 Südost-
oberbayern, Bayerische Akademie Ländlicher Raum und Bayerischer Bauindustrieverband am 23.Oktober in Burghausen zum Thema Ausbau der Bahnstrecke München ... Mehr

Südostbayern stellt sich hinter B-Modell

29.10.2012 "Zügig in die Kraftregion Südostbayerns" lautete das Motto des Regionalkongresses, der am 23.10.2012 im Bürgerhaus von Burghausen stattfand. Die Kraftregion Südostbayern braucht dringend ein modernes und leistungsfähiges Schienennetz. Prof. Thomas Bauer, Präsident des Bayerischen ... Mehr

Mobilität braucht Infrastruktur

Mobilität – die schnelle, zuverlässige und sichere örtliche Beweglichkeit von Menschen und Gütern – ist ein hohes Gut in unserer arbeitsteilig organisierten und daher hochspezialisierten Wirtschaft.

Menschen müssen und wollen zu ihren Arbeitsstätten gelangen, Güter müssen während des Produktionsprozesses transportiert werden und nach ihrer Fertigstellung zum Absatzort und zum Kunden kommen. Daran hat sich seit Urzeiten nichts geändert,  

auch nicht durch Internet und E-Commerce. Denn immer noch müssen die elektronisch bestellten Güter transportiert werden.

Transport braucht Infrastruktur: Straßen, Brücken, Flughäfen, Eisenbahnnetze und Wasserstraßen. Unsere bereits vorhandene Verkehrsinfrastruktur ist ein wertvolles Volksvermögen, auch wenn niemand dessen genauen Wert beziffern kann (weil das staatliche Rechnungswesen diesen nicht erfasst).

Der Aus- und Neubau unserer Verkehrsinfrastruktur ist dringend notwendig

Der Wert unserer Verkehrsinfrastruktur verfällt
Sie ist ein wertvolles Gut, ohne sie könnten wir unseren Wohlstand weder halten noch ihn vergrößern – doch wir achten sie zu wenig, wir lassen sie verfallen – unsere Verkehrsinfrastruktur. Bei den Bundesverkehrswegen hat sich durch nichtgetätigte, aber unbedingt notwendige Erhaltungsinvestitionen ein Erhaltungsdefizit von über 308 Milliarden Euro angesammelt. Eine gigantische Summe, eine Belastung unserer Zukunft, unserer Kinder und Enkel, die aber in den offiziellen Statistiken so nicht auftaucht. Und das schlimmste ist: Nichtstun lässt diese Schadenssumme weiter zunehmen. Die Politik ist gefordert und aufgefordert, durch nachhaltige Bereitstellung von Finanzierungsmitteln (Ausweitung der Bauinvestitionen im Haushalt des Bundesministeriums für Bau, Verkehr und Wohnungswesen) das Erhaltungsdefizit anzugehen.

Künftig höherer Bedarf erfordert zusätzlichen Neubau
Die Mobilität wird in Zukunft noch wichtiger und damit auch die dafür benötigte Infrastruktur. Insbesondere der Gütertransport wird stark wachsen, je nach Schätzung auf das Doppelte bis Vierfache des heutigen Niveaus. Dies kann die heute bereits häufig überlastete Verkehrsinfrastruktur nicht mehr bewältigen. Staus von einer heute nur schwer vorstellbaren Länge und Häufigkeit würden drohen, mit schweren Belastungen für Mensch und Umwelt sowie Wohlstandsverlusten.

Ausbau betrifft alle Verkehrsträger – mit unterschiedlicher Gewichtung
Von den vier Verkehrsträgern – Straße, Schiene, Luft und Wasser – hat die Straße mit Abstand das größte Volumen zu bewältigen. Beispiel Gütertransport: Gemessen an der Transportleistung hat die Straße 70 Prozent, die Schiene 17 Prozent und Wasser 13 Prozent zu bewältigen. Die zu erwartenden Zuwächse werden sich nach diesem Schema aufteilen. Das heißt: Weil die Straße auch in Zukunft die Hauptlast tragen muss, muss sie vorrangig ausgebaut werden - aber nicht ausschließlich. Die Zukunft bewältigen wir nur mit einem aufeinander abgestimmten Verkehrssystem.

West-Ost als Ergänzung der bestehenden Nord-Süd-Achsen
Im Wesentlichen sind die europäischen Verkehrsachsen immer noch in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Aber auch hier gibt es Lücken z. B. der dringend benötigte Brennerbasistunnel. Schlechter bestellt ist es um den Ausbau der West-Ost-Achsen, das betrifft alle Verkehrsträger. So könnte die Donau als vollausgebaute Wasserstraße die Transportkapazität einer vierspurigen Autobahn übernehmen.

Neue Konzepte für Infrastruktur und Mobilität der Zukunft

Die Bedeutung von Mobilität und Infrastruktur für Menschen, Wirtschaft und Umwelt erfordert in Zukunft ein neues Denken. Diese Zukunftsaufgaben wird der Staat nicht mehr alleine bewältigen können. Als Zwischenschritt bietet sich PPP (Public Private Partnership) an, die Bereitstellung und der Betrieb

von Infrastruktureinrichtungen durch private Unternehmen. Langfristig muss man noch weiter denken. Deutschland braucht langfristig die deutsche Autobahn AG, so wie dies in anderen europäischen Ländern u. a. Österreich, Italien, Frankreich und Spanien, schon seit langem gut funktioniert.

Letzte Änderung: 17.April 2013
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