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Bayrische Bauindustrie

PPP-Besichtigungsrundfahrt des Bayerischen Bauindustrieverbandes e.V.
am 18. und 19. Mai 2011

 

„Exportschlager bayerische PPP-Projekte“ begeistert Delegation aus Kroatien

 

„Wir versuchen seit langem, Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP/PPP) in Kroatien besser zu etablieren. Anhand dieser erfolgreichen bayerischen PPP-Projekte haben wir einen überzeugenden Eindruck davon erhalten, welche umfangreichen Möglichkeiten dieses Konzept wirklich bietet und welch beeindruckende Ergebnisse man damit erzielen kann.

Nun gilt es, dem auch in unserem Land zu einem wirklichen Durchbruch zu verhelfen“, sagte Zdenko Karakaš, Geschäftsführer des Bereichs Bau des kroatischen Arbeitgeberverbandes. Der Bayerische Bauindustrieverband e.V. hatte Karakaš mit einer hochrangigen Delegation aus Kroatien für den 18. und 19. Mai 2011 zu einer Besichtigungsrundfahrt quer durch Bayern eingeladen, um erfolgreiche bayerische PPP-Projekte kennenzulernen.

 

Die 18-köpfige kroatische Delegation, die sich aus Vertretern verschiedener Ministerien, Regionalverwaltungen, Verbänden und Industrie sowie der kroatischen PPP-Agentur zusammensetzte, besichtigte fünf PPP-Projekte in ganz Bayern. Das Programm umfasste dabei ein breites Spektrum unterschiedlichster PPP-Einsatzbereiche: Das Familien- und Freizeitbad Wonnemar Sonthofen, die Kläranlage Bad Wörishofen, die PPP-Schulen des Landkreises Hof, das PPP-Gymnasium Kirchseeon im Landkreis Ebersberg sowie das Staatsstraßenprojekt Flughafentangente Ost. Die beiden Schulprojekte waren in den letzten Jahren bereits wegen ihrer jeweiligen Pionierrolle und Innovationsbereitschaft mit dem PPP-Förderpreis der Bayerischen Bauindustrie ausgezeichnet worden. Bereits während der Busfahrten erläuterte Dr. Detlef Lupp, Geschäftsführer und PPP-Experte im Bayerischen Bauindustrieverband, den Teilnehmern die Historie und wichtigsten Grundlagen und Strukturen von PPP in Bayern.

 

„Anhand der besichtigten Projekte konnten wir besonders anschaulich demonstrieren, welche großen Vorteile eine ganzheitliche Betrachtung eines Projektes mit seinem gesamten Lebenszyklus, d.h. Planen, Finanzieren, Bauen, Unterhalten und Betreiben sowie ggf. Verwerten – und dies alles aus einer Hand -, mit sich bringt und welch großen Beitrag die Industrieseite mit neuen und kreativen Lösungen dabei leisten kann,“ so Lupp.

Die besichtigten Projekte:

Bei den PPP-Projekten vor Ort berichteten jeweils Vertreter der Auftraggeber- bzw. Nutzerseite sowie auch die Auftragnehmer und Betreiber zu Projektdetails und ihren Erfahrungen aus der Praxis. Im Rahmen der Vorträge und anschließenden Führung durch die Projekte standen die Ansprechpartner vor Ort der Delegation Rede und Antwort. Besonderes Interesse galt dabei der Frage nach der Projekteignung, möglichen Vergabeproblemen, der genauen Vertragsgestaltung und der Qualitätssicherung. Aber gerade auch Details zur Umsetzbarkeit der partnerschaftlichen Abwicklung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber sowie die Einflussmöglichkeiten der öffentlichen Hand standen bei den zahlreichen Fragen im Vordergrund. Die Bürgermeister, die ebenfalls gerne gekommen waren, um ihre Kommunen und Projekte zu präsentieren, sowie weitere Vertreter der Nutzerseite überzeugten die kroatischen Gäste darüber hinaus durch ihre authentischen Statements über die große Zufriedenheit mit dem bisherigen Verlauf der PPP-Projekte.

 

„Wir haben in Kroatien teils andere gesetzliche Vorgaben, aber die Grundvoraussetzungen für PPP sind gegeben. Viele in Politik und Verwaltung müssen aber erst noch erkennen, welche Potentiale so ein Projekt mit einem starken und verlässlichen privaten Partner an der Seite bietet“, betonte Maija Pinter vom Ministerium für Regionalentwicklung, Forstwirtschaft und Wassermanagement und ergänzte: „Die positiven Erfahrungen und Eindrücke zur erfolgreichen partnerschaftlichen Abwicklung solcher Projekte, die wir hier aus Bayern mitnehmen können, werden uns dabei helfen, mehr PPP-Aktivitäten im eigenen Land zu entwickeln.“

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Letzte Änderung: 27.Juni 2011
Im Brennpunkt > PPP
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Presse-Information Nr. 10/11

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